Erfolgsfaktor Mitarbeiter

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MENSCHEN BEGEISTERN

TECHNISCHER WANDEL IST OMNIPRÄSENT UND DABEI WIRD OFT VERGESSEN WIE WICHTIG DER FAKTOR MENSCH IST. GUTER SERVICE, GUTE ARBEIT FUNKTIONIERT NUR MIT MOTIVIERTEN MITARBEITERN.

Es sind die Menschen in einem Unternehmen, die ein Unternehmen einzigartig machen.
Heutzutage haben wir ein Überangebot an allem – wir finden ähnliche Produkte oder Dienstleistungen zu ähnlichen Preisen. Warum wir uns ausgerechnet für ein bestimmtes Unternehmen entscheiden, bestimmen oftmals unsere Emotionen und diese entstehen durch die Interaktion mit Menschen.

Spüren wir als Kunde, dass der Mitarbeiter begeistert ist von dem, was er tut und, dass er für seine Arbeit brennt, kann es sehr schnell passieren, dass sich diese Begeisterung auf uns überträgt.
Wenn es doch so o ensichtlich ist, dass Kundenbegeisterung durch Mitarbeiterbegeisterung erfolgt, warum gibt es dann immer noch so viele Menschen, die nur Dienst nach Vorschrift machen? Warum wird immer noch in vielen Unternehmen primär über Themen wie Kundengewinnung, Kundenbindung und Kundenbegeisterung gesprochen, ohne dabei an den Mitarbeiter zu den- ken? Das Thema der Mitarbeiterbegeisterung sollte auf jeder Agenda der Führungsmeetings stehen. Der Mitarbeiterbegeisterung sollte mindestens ge- nauso viel Wichtigkeit zugeschrieben werden wie der Kundenbegeisterung.

WIE FUNKTIONIERT MITARBEITERBEGEISTERUNG?

Wie genau begeistert man nun Mitarbeiter? Was können Unternehmen tun, damit Mitarbeiter nicht nur „Dienst nach Vorschrift“ leisten, sondern Eigenverantwortung und Eigeninitiative zeigen?
Zunächst einmal denke ich, dass alle Menschen, die das Privileg haben Menschen zu führen, im ersten Schritt heraus finden müssen, welche Bedürfnisse ihre Mitarbeiter haben. Kenne ich die Bedürfnisse meiner Mitarbeiter, so kann ich mir überlegen welche Möglichkeiten es gibt, diese zu befriedigen. Aus der Perspektive einer Mitarbeiterin behaupte ich, dass es uns vor allem um Wertschätzung geht und darum, dass uns unsere Führungskräfte Aufmerksamkeit schenken, uns respektieren und tolerieren, so wie wir sind und es schaffen, sich in unsere Gefühlswelt zu versetzen. Genauso ist es uns wichtig, Verantwortung zu übernehmen, Fehler machen zu dürfen und informiert zu werden. Hierbei sollte jeder Führungskraft eine Sache bewusst sein – ihre Vorbildfunktion. Denn ich bin überzeugt davon, dass Mitarbeiter nur so gut sind wie ihre Führungskräfte. Als Mitarbeiterin bin ich bereit, mich so für mein Unternehmen einzusetzen, wie sich das Unternehmen für mich einsetzt und letztendlich gehe ich so mit meinen Kunden um, wie man mit mir als Mitarbeiterin umgeht.

Nun fangen wir aber mal ganz vorne an und schauen uns hierzu die Bedürfnispyramide von Maslow an. Ganz unten stehen die Physiologischen Bedürfnisse. Aus Mitarbeitersicht fallen unter die Physiologischen Bedürfnisse die Rahmenbedingungen, die gegeben sind. Also mein Arbeitsplatz, mein Gehalt und meine Urlaubstage, das Personalessen, die Temperatur am Arbeitsplatz. Sorgen Sie als Unternehmen dafür, dass die Basis stimmt. Die zweite Stufe ist die der Sicherheitsbedürfnisse. Was gibt uns Mitarbeitern Sicherheit? Als ich mir diese Frage gestellt habe, kamen mir sofort zwei Gedanken: mein Arbeitsvertrag und Feedbackgespräche. Der Arbeitsvertrag gibt mir Sicherheit bezüg- lich meines Arbeitsplatzes. Deshalb liegt es nahe, dass Jahresverträge oder Kurzarbeitsverträge langfristig Mitarbeiter krankmachen, da diese Mitarbeiter ihre Zukunft nicht planen können und jedes Jahr um ihren Arbeitsplatz bangen müssen.

Das Feedbackgespräch ist der zweite Punkt in Bezug auf das Sicherheitsbedürfnis.

>> Feedbackgespräche geben Mitarbeitern ein Gefühl von Sicherheit

Feedbackgespräche geben uns Mitarbeitern ein enormes Gefühl von Sicherheit. Solche Gespräche sind von großer Bedeutung und Wichtigkeit und sollten des- halb eine P ichtaufgabe für jede Führungskraft sein. Und nein – das kurze Gespräch zwischendrin ist kein Feedbackgespräch und nicht ausreichend für den Mitarbeiter. Ein Feedbackgespräch sollte in regelmäßigen Abständen statt- nden – zum Beispiel alle sechs Monate und das unbedingt in einem vier-Au- gen-Gespräch zwischen dem Mitarbeiter und der direkten Führungskraft. Im besten Falle muss der Mitarbeiter nicht an das Gespräch erinnern, sondern vereinbart gemeinsam mit der Führungskraft einen Termin mit genügend Vorbereitungszeit – für beide Seiten. Nehmen Sie sich an diesem Tag Zeit für Ihren Mitarbeiter – es ist eine Geste der Wertschätzung, wenn sich meine Führungskraft nur Zeit für mich nimmt. Deshalb suchen Sie einen geeigneten Raum für das Gespräch. Sorgen Sie dafür, dass Sie während der angesetzten Zeit nicht gestört werden – also hängen Sie am besten ein Schild an die Tür und stellen das Telefon aus oder um.

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