Argumente des Grauens

Argumente des Grauens

5 Wege eine Debatte zu ruinieren – und wie es besser geht

Manche Debatten scheinen regelrecht vergiftet. Oft steckt dahinter einfach Achtlosigkeit, manchmal aber auch Absicht. So oder so steht meist die Glaubwürdigkeit des Absenders auf dem Spiel. Wer die Argumentationsmuster kennt, mit denen Panikmacher und Angstprofiteure wichtige Debatten vergiften, kommt ihnen schneller auf die Schliche und kann sich selbst und andere effektiv vor destruktiven Argumenten schützen.

  1. Bezug auf eine ungeeignete Autorität

 „Der Lungenarzt, der mal im Bundestag saß, findet die Eindämmungsmaßnahmen auch übertrieben!“

In der Corona-Krise hat ein Argumentationsmuster Hochkonjunktur, das wir schon seit Jahren immer häufiger in öffentlichen Debatten erleben. Seit der Populismus einen Aufwind erlebt, ist sie fast schon zum Alltag in Facebook-Posts und Kommentarspalten geworden: die Bezugnahme auf eine vermeintliche Autorität, die aus verschiedensten Gründen aber gar nicht als Bezugspunkt für dieses Thema geeignet ist. Da gibt es den „Mediziner“, dem schon vor Jahren die Approbation entzogen wurde; den „Bildungsexperten“, der seit 30 Jahren keine Schule von innen gesehen hat; den „Freund des kleinen Mannes“, der mit Luxusimmobilien Milliarden verdient hat. In unsicheren Zeiten hat das Panoptikum der Pseudo-Experten sozusagen Happy Hour: hundert unqualifizierte Meinungen zum Preis von einer!

Besonders tückisch ist dieses Muster deshalb, weil manche ungeeignete Autorität auf den ersten Blick ganz brauchbar wirkt. Manch einer inszeniert sich auch geschickt als Experte und macht mit Wortmeldungen zum Thema auf sich aufmerksam. Wenn Menschen – wie in der Corona-Krise – verunsichert sind und nach Antworten suchen, nehmen sie es mit der Quellenprüfung manchmal nicht so genau, oder sagen wir: noch weniger genau als sonst. Das Bedürfnis, die eigene Meinung, Sorgen oder Hoffnungen von irgendjemandem bestätigt zu sehen, ist groß. Dasselbe gilt für das Bedürfnis, sich unter Rückgriff auf irgendeine Autorität Gehör zu verschaffen. Je wackliger die Argumente, desto mehr.

Wenn dann in der Corona-Krise ein Experte wie Wolfang Wodarg mit einer steilen These um die Ecke kommt, erschließt sich vielen auf den ersten Blick vielleicht nicht, warum sie ihn damit nicht zitieren sollten – verständlicherweise. Schließlich ist der Mann Seuchenexperte, Lungenarzt und ehemaliger Bundestagsabgeordneter! Wenn der sagt, die Schutzmaßnahmen seien übertrieben, warum sollte man ihm dann nicht glauben?

Vielleicht ja aus einer ganzen Reihe von Gründen, die sich erst auf den zweiten Blick erschließen. Bei den Faktencheckern von Mimikama.at[1] oder im Corona-Faktencheck des SWR[2]können Sie nachlesen, inwiefern seine Argumente einer Überprüfung standhalten – unbedingt, denn auch ich bin keine Corona-Autorität. Deshalb beschränke ich mich an dieser Stelle auch auf mein Fachgebiet, die Kommunikation: Im Vergleich zu seriösen Experten, die in dieser Krise Teil der öffentlichen Debatte sind, haben die Aussagen von Wolfgang Wodarg eine ganz andere Qualität. Renommierte Wissenschaftler unterfüttern die Debatte mit belegbaren und vor allem aktuellen Fakten. Sie nehmen den Prozess der Meinungsbildung also nicht vorweg, sondern unterstützten ihn. Der Virologe Christian Drosten von der Berliner Charité etwa hat sich mehrfach vehement dagegen verwahrt, dass viele ihn aufgrund seiner Präsenz als Lenker und Entscheider wahrnehmen – eine Aufgabe, die er ausdrücklich bei der Politik sieht.[3]Wolfgang Wodarg dagegen macht mit einer klar politischen These von sich reden, die sehr wohl darauf abzielt, die öffentliche Meinung direkt zu beeinflussen.

Unter Berufung auf irrelevante Autoritäten zu argumentieren ist auf zwei Ebenen problematisch: Zum einen verzerrt jeder einzelne, der Fake News und Unwahrheiten verbreitet, die öffentliche Debatte. Zum anderen, und davor kann ich nicht genug warnen, torpedieren der Absender damit seine eigene Glaubwürdigkeit. Der Preis für diese Art zu argumentieren ist also verdammt hoch – und wofür? Besser als mit falschen Autoritäten argumentiert es sich immer mit Fakten.

  1. Ad hominem

„Deutschland wird in dieser Krise von einem inkompetenten Tierarzt beraten.“

In gewisser Weise das Gegenstück zur Berufung auf ungeeignete Autoritäten ist das Argumentieren „ad hominem“. Hierbei geht es darum, jemanden im Gespräch mundtot zu machen, indem man statt seinem Argument seine Person attackiert. In der Vergangenheit konnten wir diese Mittel besonders häufig in der Politik beobachten, vorzugsweise im Wahlkampf: Wenn ein Kandidat einem Gegner sachpolitisch nicht beizukommen vermag, versucht er stattdessen die Persönlichkeit zu diskreditieren.

Ein Beispiel für dieses Argumentationsmuster in der Corona-Krise ist mir zum Beispiel in einem Video begegnet, das ich in meiner Facebook-Timeline vorfand. Dort argumentierte ein Volkswirt gegen die Corona-Schutzmaßnahmen, indem er einen aus seiner Sicht mitverantwortlichen Wissenschaftler diskreditierte: Während Schweden von einem Epidemiologen beraten werde, sei dafür in Deutschland ein „inkompetenter Tierarzt“ zuständig.

Damit ist Prof. Dr. Lothar Wieler gemeint. Er ist Präsident des Robert Koch-Instituts (RKI) und steht damit der Bundesoberbehörde und der zentralen Forschungseinrichtung für Infektionskrankheiten vor. Zuvor war er Professor für Mikrobiologie und Tierseuchenlehre. Promoviert hat er seinerzeit am Institut für Medizinische Mikrobiologie, Infektions- und Seuchenlehre. Er gehört also nicht nur fraglos zu den renommiertesten Experten für Infektionsgeschehen in Deutschland; er spricht als Präsident des RKI zudem stellvertretend für eine wissenschaftliche Elite dieses Landes in allen Feldern, die das Thema Infektionskrankheiten berührt.

Einen unliebsamen Experten oder Vertreter der Gegenmeinung zu diskreditieren ist immer ein Zeichen für mangelnde Seriosität. Lassen Sie sich nicht auf die Thesen eines solchen Absenders ein; er kompensiert nur die Schwächen der eigenen Argumente. Echte Experten wahren stets den Respekt für die Gegenthese und ihre Vertreter. Relevante Argumentation in einer öffentlichen Debatte findet immer auf der Sachebene statt.

  1. Der Fehlbarkeitsvorwurf   

„Dass die Virologen keine Ahnung haben, merkt man daran, dass sie ständig mit neuen Zahlen um sich werfen!“

Zu diesem destruktiven Argumentationsmuster greifen manche Debattenteilnehmer gern beim Argumentieren gegen eine bestimmte Position. Dabei werden Vertreter der Gegenthese diskreditiert, indem man ihnen Fehler vorwirft. Oft stehen diese Fehler nicht einmal im direkten Zusammenhang mit dem konkreten Streitpunkt – und oft handelt es sich noch nicht einmal um Fehler, sondern um eine neue Faktenlage.

In der Corona-Krise kam es zum Beispiel regelmäßig zu Vorwürfen gegenüber Virologen. Die brächten täglich andere Zahlen ins Spiel und änderten ständig ihre Meinung, hieß es. Auch dass ein- und derselbe Wissenschaftler manchmal unterschiedliche Angaben zum selben Sachverhalt macht, können manche nicht nachvollziehen. Mit dem obigen Zitat brachte etwa der FDP-Vorsitzende Christian Lindner seinen Unmut über die uneindeutige Lage zum Ausdruck.

Allerdings ist beides auf dieselbe Eigenschaft des wissenschaftlichen Diskurses zurückzuführen: Der bezieht sich immer auf Daten, immer auf möglichst viele Daten, und immer auf die aktuellsten Daten. In der derzeitigen Lage ändert sich der Stand der Forschung täglich. Wollen die Virologen, die derzeit fast täglich neu von den Medien befragt werden, sich belastbar und nach dem neuesten Stand der Forschung äußern, kommen sie also gar nicht umhin, ihre Aussagen der tagesaktuellen Forschungssituation anzupassen. Das ist also keine Schwäche in ihrer Argumentation, sondern ganz im Gegenteil eine große Stärke des wissenschaftlichen Diskurses – und dort auch unabhängig von Corona der Normalfall.

Ich glaube, dass hier tatsächlich eine Gelegenheit liegt, unsere Debattenkultur auch über die Krise hinaus nachhaltig zu verändern. Ich wünsche mir, dass wir andere dafür schätzen lernen, wenn sie begründet ihre Meinung ändern – anstatt ihre Fehlbarkeit gegen sie zu nutzen. Nicht selten sind die Momente, wenn wir einen Irrtum erkennen und unsere Position korrigieren, große Lebensereignisse.

In der Wissenschaft ist der Prozess des permanenten Falsifizierens und Verifizierens Standard. Wenn es uns gelänge, diese Herangehensweise in unser Denken und unsere Kommunikation zu übertragen, würden öffentliche Debatten automatisch ergebnisoffener und wertschätzender geführt. Eine Anschauung überwinden bedeutet Wachstum!

  1. Unzulässige Generalisierung  

„Wenn das italienische Gesundheitssystem überfordert ist, dann ist das deutsche auch bald überfordert!“

Um eine unzulässige Generalisierung handelt es sich, wenn voreilige oder falsche Schlüsse auf der Grundlage einer ungeeigneten Faktenlage gezogen werden. Dieses Argument des Grauens ist in öffentlichen Debatten geradezu an der Tagesordnung, denn es handelt sich um ein sehr bequemes Argumentationsmuster.

In der deutschen Corona-Debatte kam es zum Beispiel sehr häufig vor, dass Daten aus dem Ausland für Rückschlüsse über die Situation hierzulande herangezogen wurden. Aufgrund der völlig unterschiedlichen Voraussetzungen in den betroffenen Ländern sind Trugschlüsse bei dieser Vorgehensweise aber vorprogrammiert. Ein Beispiel: Nur weil in Bergamo die Kliniken überfordert sind und die schrecklichen Bilder aus den Krankenhäusern dort uns betroffen machen, heißt das noch längst nicht, dass auch das deutsche Gesundheitswesen deshalb  in die Knie gehen würde und deshalb ähnlich viele Menschen sterben müssten. In Italien ist das Gesundheitssystem ganz anders aufgestellt als in Deutschland. Auch die Geschwindigkeit der Ausbreitung war dort in der Anfangsphase viel höher als bei uns.

Ein weiteres Beispiel für eine unzulässige Generalisierung steckt in einer Aussage, mit der mich ein Bekannter in einer Diskussion über die Eindämmungsmaßnahmen der Regierung konfrontierte. Aus dem Gedächtnis wiedergegeben lautete sie in etwa: „Eine ehemalige Kollegin hat eine Freundin, deren Mutter ist Pneumologin in der Uni-Klinik in Ingelheim. Und die hat gesagt, da ist gerade überhaupt nichts los!“ Aus dieser um drei Ecken kolportierten Einzelbeobachtung leitete mein Gesprächspartner nun ab, dass es sich bei der ganzen weltweiten Corona-Krise um einen völlig überzogenen Hype handele.

Die große Gefahr von unzulässigen Generalisierungen liegt darin, dass sie auf den ersten Blick oft sehr schlüssig wirken. Im Gegensatz zu bloßen Behauptungen beziehen sie sich ja auf irgendeine Faktengrundlage, wenn auch auf eine ungeeignete. Wegen dieser scheinbaren Glaubwürdigkeit bilden sie oft auch die Grundlage von Fake News. Doch auch ohne jede manipulative Absicht eignen sie sich hervorragend dazu, den eigenen Confirmation Bias oder den anderer zu bedienen. Deshalb ist es so wichtig, bei jedem Argument nicht nur die Behauptung einer Prüfung zu unterziehen, sondern auch die Beweisführung, die ihr zugrundeliegt.

  1. Das Kuckucksei-Argument

„Der Corona-Hype ist eine Medieninszenierung, um von anderen Dingen abzulenken.“ 

Diese Kategorie von Argumenten des Grauens ist – ähnlich wie Chucky, die Mörderpuppe – weniger harmlos, als ihr Name suggeriert. Es handelt sich dabei um Argumente, die aus einem ganz anderen Kontext oder Sachzusammenhang stammen. Wie ein Kuckucksei ins fremde Nest werden sie in die Debatte geschmuggelt und richten dort von innen heraus Schaden an.

Dieser Schaden ist ein doppelter. Zum einen stiften Kuckucksei-Argumente Verwirrung in der eigentlichen Debatte. Sie machen ein neues Fass auf, wo die Lage oft schon unübersichtlich genug ist. Genau diesen Umstand nutzen sie, um zweitens einer ganz anderen Agenda Vorschub zu leisten, die mit der Debatte kaum etwas oder gar nichts zu tun hat. Sie nutzen die Debatte also als argumentatives Sprungbrett für ganz andere Ziele, oft aus politischen Motiven.

Leider erwies sich die Corona-Krise schon frühzeitig als Nährboden für Verschwörungstheorien und gesellschaftliche Spaltungsversuche aller Art. So nutzte Pegida-Gründer Lutz Bachmann die allgemeine Verwirrung, um in einem Facebook-Post einen altbekannten Vorwurf gegen die Regierung aufzuwärmen: „Sollte mit dem Hype vielleicht nur von anderen Sachen abgelenkt werden?“[4] Als vermeintlichen Beleg für diese Behauptung führte Bachmann das Etikett einer bestimmten Marke von Hygienespray an. Auf einer Flasche von 2016 habe noch gestanden, das Mittel sei unter anderem gegen „Coronavirus“ wirksam. Auf einer neuen Flasche werde dieser Begriff nun nicht mehr verwendet. Das, so Bachmann, deute darauf hin, dass „das ‚hooooochgefährliche‘ neue Virus“ schon „ewig bekannt“ sei, nämlich laut Aufschrift der Flasche schon seit 2016.

Mal ganz abgesehen davon, dass tatsächlich auch auf ladenneuen Flaschen desselben Fabrikats noch immer „Coronavirus“ steht und es sich bei der vermeintlichen Datumsangabe „GD-12/16“ in Wahrheit um den sogenannten „Druckstand“ des Etiketts handelt, der lediglich die letzte Aktualisierung der Daten auf dem Etikett bezeichnet: „Coronavirus“ ist nicht allein die Bezeichnung für den aktuellen Virustyp Covid-19 (oder auch SARS CoV-2), sondern ein Sammelbegriff für eine ganze Virenfamilie.[5] Auch beim Auslöser der SARS-Epidemie 2002 und beim 2012 entdeckten MERS-Virus handelte es sich z. B. um Coronaviren. Die Herstellerfirma des Hygienesprays hatte, um nicht jeden bekannten und zukünftigen Virus neu auflisten zu müssen, einfach den Gattungsbegriff verwendet.[6]

Kuckucksei-Argumente sind nicht nur tückisch, weil sie eine ohnehin schon unübersichtliche und oft auch emotionale Debatte noch weiter aufheizen können. Sie verfolgen ja gerade das Ziel, Stimmung gegen beteiligte Akteure zu machen. Zum Glück ist diese Art von Argument oft relativ leicht zu entlarven. Sie erkennen Sie daran, dass sie auf dem Rücken einer kontroversen Debatte eine ganz neue Baustelle aufmachen, die mit dem eigentlichen Thema (z. B. der Corona-Pandemie) gar nicht oder nur am Rande zu tun haben. Oft beruhen wie im genannten Fall zudem auf haltlosen Behauptungen, Fehlinterpretationen oder vorangegangenen Fake News. Das ist das Wesen von Verschwörungstheorien und anderen populistischen Behauptungen: Sie werden immer „wahrer“, je öfter man sie wiederholt – weshalb sie auch bei jeder passenden und unpassenden Gelegenheit wieder aufgewärmt werden.

Kommen Sie gut an!

Ihr René Borbonus

 

[1] Suchbegriff: Wolfang Wodarg, Mimikama.at, abgerufen am 29.04.2020, https://www.mimikama.at/allgemein/die-ansichten-des-dr-wolfang-wodarg-coronavirus-massnahmen-uebertrieben/

[2] Kira Uschinger: Fake News Coronavirus: Wir klären Lügen & falsche Fakten zu Corona, SWR3, abgerufen am 29.04.2020, https://www.swr3.de/aktuell/fake-news-check/index.html

[3] NDR Corona-Podcast mit Christian Drosten und Anja Martini, Folge 24 vom 30.03.2020, NDR Info online, https://www.ndr.de/nachrichten/info/24-Wir-muessen-weiter-geduldig-sein,audio660754.html

[4] Ralf Nowotny: Coronavirus: Der Hinweis auf dem Hygienespray, Mimikama.at, 11.02.2020, https://www.mimikama.at/allgemein/coronavirus-der-hinweis-auf-dem-hygienespray/

[5] Ebd.

[6] Ebd.

< Zurück zum Blog

Sie interessieren sich für einen Vortrag?

Lassen Sie einen Mann zu Wort kommen, der andere die Kunst der Rede lehrt: René Borbonus

Sie interessieren sich für einen Vortrag?

Lassen Sie einen Mann zu Wort kommen, der andere die Kunst der Rede lehrt: René Borbonus

Offene Trainings: Überzeugungskraft ist spürbar

Lernen Sie überraschende Rhetorik und gewinnen Sie Souveränität
in drei Schritten

Offene Trainings: Überzeugungskraft ist spürbar

Lernen Sie überraschende Rhetorik und gewinnen Sie Souveränität
in drei Schritten

Aktuell

Lieb-Links
5. Oktober 2020
Ein Plädoyer für die Unsicherheit – Dr. Natalie Knapp
5. Oktober 2020
Kinder können Krise
16. Juni 2020

Der Communico-Newsletter

Der Communico-Newsletter.

Mit Content, der Kommunikation auf ein neues Level hebt.
Nur 5x im Jahr.

Bitte füllen Sie das Pflichtfeld aus.

Anstehende Veranstaltungen

Alle Veranstaltungen